Literatur aus Neuseeland: „Ein Engel an meiner Tafel“ von Janet Frame

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Literatur aus Neuseeland: „Ein Engel an meiner Tafel“ von Janet Frame

Eine der größten Autobiographien des Jahrhunderts – das ist nach Ansicht vieler Literaturkritiker das Buch „Ein Engel an meiner Tafel“ der neuseeländischen Schriftstellerin Janet Frame. Es ist mein absolutes Lieblingsbuch, ich habe es schon dreimal gelesen. Insgesamt hat die Autobiographie drei Teile. Die beiden anderen sind „Zu den Inseln“ und „Gesandte der Spiegelstadt“. Die Biographie ist eine erschütternde, aber auch aufbauende Lebensgeschichte einer jungen Schriftstellerin, die mit ihrem Leben nicht zurechtkommt und in die Fänge der Psychiatrie gerät. Kindheit, Jugend und Studium sind für Janet Frame keine unbeschwerte Zeit, sondern Zeiten der Einsamkeit. Sie will Lehrerin werden, stellt aber schnell fest, dass sie vor einer Schulklasse nicht reden kann. Nach einem Selbstmordversuch kommt sie in eine Nervenklinik. Dort wird sie mit Elektroschocks behandelt. Einer Operation entkommt sie nur knapp, weil ihr erstes Buch einen Literaturpreis erhält. Später unternimmt sie eine Reise nach Europa, wo sie zum ersten Mal der Liebe begegnet.
Janet Frame wurde 1924 in Dunedin/Neuseeland geboren und ist Autorin vieler preisgekrönter Romane wie etwa „Gesichter im Wasser.“ Sie starb am 29. Januar 2004. Ich hätte sie gerne kennengelernt!

Die Biografie „Ein Engel an meiner Tafel“ ist bei dtv als Taschenbuch erschienen.

By |2018-05-27T21:50:17+02:002018/05/15|Lesen|Kommentare deaktiviert für Literatur aus Neuseeland: „Ein Engel an meiner Tafel“ von Janet Frame